Rückblick auf das Jahr 2022

U17 Jugend  

Saisonbilanz U17 2021/2022 Jahrgänge 2005/2006 

Die Kaderstärke zu Beginn belief sich auf 16 Feldspieler und 3 Torhüter. 

Das Sommertraining begann bereits Anfang Mai mit 4 Einheiten pro Woche. Dieses wurde abwechselnd im Skisprungstadion und in der Hi5 Box am Hausberg durchgeführt. Schwerpunkte waren Schnelligkeitsausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit sowie Kraftaufbau und Stabilität. Die Trainingsbeteiligung war hoch und so konnte eine gute Basis für die anstehende Saison geschaffen werden. 

Am 12.07.2021 startete dann das Eistraining mit 3-4 Einheiten in der Woche. Die Helfer Cory Hodges, Andreas Nachtmann, Maxi Kastner sowie die Betreuerinnen Jana Seelmann, Tina Jankowiak und Sabrina Rotter standen die gesamte Saison über dem Team auf und neben dem Eis unterstützend zur Seite. So konnte ein reibungsloser Ablauf zu Training und Spiel jederzeit sichergestellt werden.

Der Saisonstart in der Hauptrunde begann dann Mitte am 25.09.2022 in der U17 Bayernliga mit dem ersten Auswärtsspiel beim ESC Geretsried. Das letzte Spiel bestritt die U17 ebenfalls auswärts am 18.03.2022 beim TSV Erding.

Einige Spieler hörten im Laufe der Saison auf, weshalb man auf 8 Spieler aus der U15 zurückgreifen musste. Auch Coronabedingt musste man einige Hürden in der Saison nehmen, angefangen bei Spielern, die aufgrund Infektion oder Quarantäne ausgefallen sind oder weil der Gegner nicht antreten konnte und der Spieltermin verschoben werden musste. In Summe konnte man aber alles abfedern und so musste am Ende nur ein Spiel am Ende der Saison ausfallen, für das es keinen Nachholtermin mehr gab.

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Die Entwicklung des Teams und der Spieler im Einzelnen war gut und in Anbetracht der geringen Fluktuation der Spieler (in die nächste Altersklasse) kann man fast mit dem identischen Kader weiterarbeiten, was sicherlich in der neuen Saison hilfreich sein wird.

Die Gegner waren Bayreuth, Ravensburg, Klostersee, Ottobrunn, Erding, Germering, Selb, Miesbach, Geretsried, Peißenberg und Pfronten. AM Ende der Saison konnte man den angepeilten 4. Platz  erreichen. Gegen Bayreuth war jedoch aufgrund deren Kadertiefe und in Anbetracht, dass diese fast ausschließlich Endjahrgänge im Team hatten leider kein Kraut gewachsen. Die Spiele gegen Klostersee und Ravensburg waren auf Augenhöhe und gegen alle anderen Gegner konnte man sich klar behaupten auch wenn das ein oder andere Mal die nötige Klarheit im Ergebnis fehlte.

Im Rahmen einer Förderlizenzregelung in die U17 Bundesliga konnte man 2 Spieler mit einer Förderlizenz zum EC Peiting ausstatten, die auch dort teilweise zum Einsatz kamen und Erfahrung sammeln konnten. Einige Spieler konnten ebenfalls im eigenen Verein bereits bei der U20 DNL mittrainieren und einer unserer Goalies wurde dort auch im Spielbetrieb eingesetzt. 

Ebenfalls erfreulich ist, dass die U17 einige Spieler aus der U15 einsetzen konnte, die Auswahlspieler im Auswahlkader des BEV und DEB sind und man von der Leistungsstärke dieser „Rohdiamanten“ profitieren konnte. Die Entwicklung des gesamten Teams und der Spieler im Einzelnen war gut und in Anbetracht der geringen Fluktuation der Spieler für die neue Saison (in die nächste Altersklasse) kann man fast mit dem identischen Kader weiterarbeiten, was sicherlich in der neuen Saison hilfreich sein wird. 

Aktuell ist das Team in der Sommerpause, wobei jeder einzelne ab Anfang Mai in ein individuelles Trainingsprogramm einsteigen wird. Am 01.06. geht es wieder los, dann bitten die Trainer wieder zum gemeinsamen Training, bevor es hoffentlich Anfang August wieder aufs Eis geht. Leider fangen wir dieses Jahr aufgrund des G7-Gipfels etwas später an und hoffen, dass die Abbauarbeiten des Gipfels und die Eisbereitung zeitnah erfolgen, so dass wir zeitlich nicht ganz so ins Hintertreffen geraten gegenüber der Konkurrenz.

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Ein ehrgeiziges Ziel steht immerhin auf dem Programm. Der Aufstieg in die Junioren-Bundesliga soll in der kommenden Spielzeit in Angriff genommen werden. Das wäre natürlich ein Super-Coup, wenn dies gelingen würde, ausgerechnet im Jahr 2023, wo der SCR seinen 100. Geburtstag feiert.   

Markus Jocher

Trainer